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Kap. 2 KONZERN-LAGEBERICHT GESAMTWIRTSCHAFTLICHE LAGE
Gesamtwirtschaftliche Lage 2007
Das Wachstum der Weltwirtschaft knüpfte 2007 an die
überdurchschnittliche Entwicklung der Vorjahre an. Der
Euro-Raum profitierte erneut von einer starken Binnen-
konjunktur. Obwohl der Euro deutlich an Wert gewin-
nen konnte, zeigte sich der Außenhandel leistungs-
stark. Die Auswirkungen der Immobilienkrise auf die
Finanzmärkte prägten das 2. Halbjahr und zwangen
die Zentralbanken zu Interventionen. An den Anleihe-
märkten gab die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen
deutlich nach, während sie im Euro-Raum gegenüber
2006 leicht zulegte. Damit stieg das Renditeniveau im
Euro-Raum über das der USA. Die Volatilität an den
Aktienmärkten hat deutlich zugenommen.
Das starke globale Wachstum hielt im Jahr 2007
an. Die Weltwirtschaft expandierte um 4,6%, allerdings
schwächte sich die Konjunktur in den USA deutlich
ab, während sie insbesondere in den Schwellenlän-
dern zulegen konnte. Der Euro-Raum erreichte eine
Wachstumsrate von 2,7% und legte damit zum ersten
Mal seit 2001 stärker zu als die USA. Somit konnten
Belastungen aus der deutlichen Aufwertung des Euro
in der 2. Jahreshälfte gut verkraftet werden.
Das gesamtwirtschaftliche Wachstum in Deutsch-
land legte etwa so stark wie im gesamten Euro-Raum
zu. Obwohl die Mehrwertsteuer zu Jahresbeginn um
drei Prozentpunkte erhöht wurde, konnte der Konsum
· Das Wachstum der Weltwirtschaft knüpfte 2007 an die überdurchschnittliche Entwicklung
der Vorjahre an.
· Die Auswirkungen der Immobilienkrise auf die Finanzmärkte prägten das 2. Halbjahr
und zwangen die Zentralbanken zu Interventionen.
· Das Renditeniveau im Euro-Raum stieg über das der USA. Die Volatilität an den Aktien-
märkten nahm deutlich zu.
2005 2006 2007 Quelle: datastream
5,0
4,5
4,0
3,5
3,0
2,5
2,0
1,5
1,0
0,5
0
Welt USA Euro-Raum Deutschland
4,0
4,6 4,6
3,1
2,9
2,2
2,9
2,7
1,6
Wirtschaftswachstum in ausgewählten Regionen seit 2005
Angaben in %
1,0
2,6
3,1
Wirtschaftswachstum in
Deutschland im Jahr 2007:
+2,6%