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Kap. 2 KONZERN-LAGEBERICHT RISIKOBERICHT
Risiken der zukünftigen Entwicklung
und deren Steuerung
Risikomanagement in
der AMB Generali Gruppe
Als Finanzdienstleistungskonzern mit Schwer-
punkt im Versicherungs-, Kapitalanlage- und Bauspar-
geschäft gilt es für die AMB Generali Gruppe, vielfältige
Risiken im Blick zu halten. Diese entstehen einerseits im
Kerngeschäft durch die Übernahme der Risiken unserer
Kunden und andererseits im allgemeinen Geschäfts-
betrieb der Gruppe. Unser Ziel ist es, mit Hilfe unseres
Risikomanagementsystems (RMS) mögliche Risiken
der AMB Generali Gruppe frühzeitig zu erkennen,
systematisch zu analysieren sowie zu kontrollieren, um
jede Gefährdung der Gruppe sowie der Unternehmen
auszuschließen und auch die nachhaltige Ertragskraft
der Gruppe sicherzustellen. Insgesamt zeichnet sich
gegenwärtig keine Entwicklung ab, welche die Ver-
mögens-, Finanz- und Ertragslage der AMB Generali
Gruppe erheblich beeinträchtigen könnte. Bestands-
gefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.
Organisation des Risikomanagements
Die konzernweite Abstimmung risikomanagement-
relevanter Sachverhalte erfolgt schwerpunktmäßig in
regelmäßig zusammentreffenden Risikomanagement-
Komitees (Risk Management Committees RMC), in
denen alle betroffenen Gesellschaften vertreten sind.
In den Konzernunternehmen (KU) werden risiko-
relevante Sachverhalte und Ergebnisse in regelmäßig
stattfindenden lokalen RMC-Sitzungen und Risiko-
konferenzen erörtert. Der Risikomanager vor Ort ist
dabei fachlicher Ansprechpartner für den Vorstand des
jeweiligen KU sowie für den Konzernrisikomanager. Die
wesentlichen Erkenntnisse des Risikomanagements auf
KU-Ebene werden systematisch in den jeweils regel-
mäßig stattfindenden, segmentspezifischen Sitzungen
,,RMC Leben/Kranken", ,,RMC Komposit" und ,,RMC
Bank" gebündelt. Ziel dieser Sitzungen, an denen neben
den Vorständen der betroffenen KU auch der Konzern-
risikomanager teilnimmt, ist es, auf Veränderungen der
Risikosituation angemessen und zeitnah zu reagieren.
Dazu werden geeignete risikosteuernde Maßnahmen
erarbeitet, analysiert und ggf. verabschiedet. Zu den
Aufgaben der Komitees zählt zudem die systematische
Überwachung und Überprüfung bereits eingeleiteter
Maßnahmen zur Risikosteuerung auf Segmentebene.
Das Konzern-Risikomanagement ist für die Kon-
zernrisiken sowie für die konzeptionelle Entwicklung und
Pflege des Risikomanagementsystems auf Konzern-
und Holdingebene verantwortlich. Zu den Aufgaben
des Konzern-Risikomanagements zählen somit neben
der Vorgabe von konzernweit einheitlichen Standards
für das Risikomanagement die Initiierung, Erarbei-
tung und Koordination von Risikomanagement-Maß-
nahmen gemeinsam mit den Risikomanagern der KU
sowie den RMCs. Im Rahmen der quartärlich stattfin-
denden Sitzungen ,,RMC Konzern", welche sich neben
dem Vorstand der AMB Generali und dem Konzern-
Risikomanager aus Verantwortlichen verschiedener
Fachbereiche der Holding zusammensetzen, wird auf
Basis der Ergebnisse aus den segmentspezifischen
· Mit Hilfe unseres Risikomanagementsystems können wir mögliche Risiken der AMB
Generali Gruppe frühzeitig erkennen, systematisch analysieren sowie kontrollieren.
· Damit stellen wir die nachhaltige Ertragskraft der Gruppe sicher.
· Insgesamt zeichnet sich gegenwärtig keine Entwicklung ab, welche die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der AMB Generali Gruppe erheblich beeinträchtigen könnte.