058 Kap. 2 KONZERN-LAGEBERICHT RISIKOBERICHT Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung Risikomanagement in der AMB Generali Gruppe Als Finanzdienstleistungskonzern mit Schwer- punkt im Versicherungs-, Kapitalanlage- und Bauspar- geschäft gilt es für die AMB Generali Gruppe, vielfältige Risiken im Blick zu halten. Diese entstehen einerseits im Kerngeschäft durch die Übernahme der Risiken unserer Kunden und andererseits im allgemeinen Geschäfts- betrieb der Gruppe. Unser Ziel ist es, mit Hilfe unseres Risikomanagementsystems (RMS) mögliche Risiken der AMB Generali Gruppe frühzeitig zu erkennen, systematisch zu analysieren sowie zu kontrollieren, um jede Gefährdung der Gruppe sowie der Unternehmen auszuschließen und auch die nachhaltige Ertragskraft der Gruppe sicherzustellen. Insgesamt zeichnet sich gegenwärtig keine Entwicklung ab, welche die Ver- mögens-, Finanz- und Ertragslage der AMB Generali Gruppe erheblich beeinträchtigen könnte. Bestands- gefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Organisation des Risikomanagements Die konzernweite Abstimmung risikomanagement- relevanter Sachverhalte erfolgt schwerpunktmäßig in regelmäßig zusammentreffenden Risikomanagement- Komitees (Risk Management Committees ­ RMC), in denen alle betroffenen Gesellschaften vertreten sind. In den Konzernunternehmen (KU) werden risiko- relevante Sachverhalte und Ergebnisse in regelmäßig stattfindenden lokalen RMC-Sitzungen und Risiko- konferenzen erörtert. Der Risikomanager vor Ort ist dabei fachlicher Ansprechpartner für den Vorstand des jeweiligen KU sowie für den Konzernrisikomanager. Die wesentlichen Erkenntnisse des Risikomanagements auf KU-Ebene werden systematisch in den jeweils regel- mäßig stattfindenden, segmentspezifischen Sitzungen ,,RMC Leben/Kranken", ,,RMC Komposit" und ,,RMC Bank" gebündelt. Ziel dieser Sitzungen, an denen neben den Vorständen der betroffenen KU auch der Konzern- risikomanager teilnimmt, ist es, auf Veränderungen der Risikosituation angemessen und zeitnah zu reagieren. Dazu werden geeignete risikosteuernde Maßnahmen erarbeitet, analysiert und ggf. verabschiedet. Zu den Aufgaben der Komitees zählt zudem die systematische Überwachung und Überprüfung bereits eingeleiteter Maßnahmen zur Risikosteuerung auf Segmentebene. Das Konzern-Risikomanagement ist für die Kon- zernrisiken sowie für die konzeptionelle Entwicklung und Pflege des Risikomanagementsystems auf Konzern- und Holdingebene verantwortlich. Zu den Aufgaben des Konzern-Risikomanagements zählen somit ­ neben der Vorgabe von konzernweit einheitlichen Standards für das Risikomanagement ­ die Initiierung, Erarbei- tung und Koordination von Risikomanagement-Maß- nahmen gemeinsam mit den Risikomanagern der KU sowie den RMCs. Im Rahmen der quartärlich stattfin- denden Sitzungen ,,RMC Konzern", welche sich neben dem Vorstand der AMB Generali und dem Konzern- Risikomanager aus Verantwortlichen verschiedener Fachbereiche der Holding zusammensetzen, wird auf Basis der Ergebnisse aus den segmentspezifischen · Mit Hilfe unseres Risikomanagementsystems können wir mögliche Risiken der AMB Generali Gruppe frühzeitig erkennen, systematisch analysieren sowie kontrollieren. · Damit stellen wir die nachhaltige Ertragskraft der Gruppe sicher. · Insgesamt zeichnet sich gegenwärtig keine Entwicklung ab, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der AMB Generali Gruppe erheblich beeinträchtigen könnte.